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Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe, Prof. Markus Rettenmayr
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Legierungsentwicklung, Charakterisierung von Gefüge und Eigenschaften metallischer Werkstoffe, Gefügebildung (Phasenumwandlungen flüssig/fest und fest/fest), innere und äußere Grenzflächen

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Gruppenphoto
Mitglieder der Arbeitsgruppe Metallische Werkstoffe fragen sich im Juli 2014, ob das immer wieder erwähnte Nachwuchsproblem in der Materialwissenschaft tatsächlich Realität ist.

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Metallische Werkstoffe Auszeichnung beim ”Best Paper Award" für K. Freiberg und A. Undisz
Im Rahmen der 51. Metallographietagung in Aalen wurden zwei Mitglieder unserer Arbeitsgruppe (Katharina Freiberg und Dr. Andreas Undisz) für Ihre Veröffentlichung in der Praktischen Metallographie über eine schonende Präparationsmethode zur Vorbereitung  höchstaufgelöster  Oberflächenanalyse  ausgezeichnet. Die Präparationsmethode hat bereits zu einem DFG-Projekt (s.u.) und weiteren Zusammenarbeiten geführt. Der Preis ist von der Fa. Buehler gestiftet.

Neues DFG-Projekt: Rissinitiierung in NiTi
In einem neuen 3-jährigen von der DFG geförderten Projekt soll untersucht werden, wie auf NiTi der Aufbau von verschiedenen Oberflächenschichten, die bei der Oxidation entstehen, die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs beeinflusst. Zum Einsatz kommt die Kombination aus höchstaufgelöster Konzentrations- und Strukturanalyse in den ersten Nanometern unter der Oberfläche. Federführend ist Dr. A. Undisz.

Humboldt-Stiftung unterstützt unsere Stipendiaten weiterhin
Dr. Irina Nizovtseva und Dr. Chuanjun Li haben eine erneute Unterstützung ihrer Foschungsarbeiten in Jena erhalten.  Beide haben ihren Aufenthalt um je ein Jahr verlängert. Dr. Nizovtseva wird ihren Aufenthalt durch einen 4-wöchigen Gastaufenthalt bei Prof. Nele Moelans in Belgien bereichern.

Parabelflug im September
Wie bereits im vergangenen Jahr wird unsere Arbeitsgruppe auch im September 2017 Experimente während eines Parabelfluges durchführen. Die DLR teilte uns 10 Parabeln zu, wobei jeweils während ca. 22s Schwerelosigkeit besteht. Thema sind Phasenbildung und Erstarrungsverhalten von Cu-Zr-Legierungen.

Neues DFG-Projekt: Keimbildung an ebenen Grenzflächen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Projekt über die Keimbildung bei fest/fest-Phasenumwandlungen. Struktur der Keime und ihre Orientierungsbeziehung zur Matrix werden im TEM charakterisiert. Aus einem Gutachten: ”Das Vorhaben ... wird zu einer signifikanten Verbesserung des Grundlagenverständnisses von Phasenumwandlungen beitragen".

Verstärkung der Projekte zur Erstarrung unter Schwerelosigkeit
Das Team der Weltraumforschung (Projekte MULTIPHAS und NEQUISOL) wird durch einen weiteren Mitarbeiter verstärkt. Die DFG hat zugestimmt, dass ein Projekt aus Köln/Bochum ab Mitte März 2017 in Jena fortgeführt wird. Ein Doktorand arbeitet zum Thema der raschen Erstarrung von metallischen Legierungen und intermetallischen Verbindungen.

Verlängerung des Humboldt-Stipendiums von Dr. Chuanjun Li
Die Humboldt-Stiftung hat im Februar das Stipendium von Dr. Chuanjun Li um 6 Monate bis Setember 2017 verlängert. Thema seiner Forschung ist der Einfluss von starken Magnetfeldern auf die Gefügebildung in Aluminium- und Nickel- Legierungen.

DFG-Projekt zur Bestimmung von thermischen Daten
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert im neu aufgelegten Programm Neue Geräte für die Forschung ein dreijähriges Projekt zur Entwicklung eines Gerätes, das die simultane Bestimmung der thermischen Eigenschaften (Wärmeleitfähigkeit, thermische Diffusivität, Wärmekapazität) in metallischen Werkstoffen erlaubt. Damit soll der Messaufwand wesentlich verkürzt werden.

2. Promotion aus den Metallen in 2016
Noch rechtzeitig vor dem Jahresende hat Andrea Löffler ihre Promotion verteidigt. Die Ergebnisse zu Mushy-Zone-Dynamik, Gefügebildung in Temperaturgradienten, insbesondere aber auch die Anwendbarkeit der Erkenntnisse zur Herstellung von intermetallischen Phasen, sind bei den Gutachtern auf ein sehr positives Echo gestoßen.

DFG-Projekt zu thermoelektrischen Materialien erweitert
Das Projekt zu den thermoelektrischen Materialien auf Basis von Bi2Te3 wird durch eine weitere Kraft verstärkt. Die DFG bewilligte einen Ergänzungsantrag mit einer zusätzlichen Doktorandenstelle, die ab Januar 2017 besetzt wird. Zusätzlich zu den strukturellen Variationen soll Impfen mit Halogeniden untersucht werden.

Russische Gastwissenschaftler zu Besuch im Herbst 2016
Wir heißen drei russische Gastwissenschaftler willkommen, die sich an unserer Arbeitsgruppe mit der Theorie dendritischer Erstarrung sowie generell der Phasenfeld-Modellierung beschäftigen. Im Oktober besucht uns Wladimir Ankudinov von der Udmurt State University in Izhevsk, im November verbringt Professor Dmitri Alexandrov von der Ural Federal University in Jekaterinburg drei Wochen in Jena, und im Dezember begrüßen wir Ilya Starodumov, ebenfalls aus Jekaterinburg.

Humboldt-Stipendium von Dr. Nizovtseva verlängert
Dr. Irina Nizovtseva verlängert ihren zweiten von drei geplanten Aufenthalten in unserer Gruppe um 3 Monate. Die Humboldt-Stiftung hat unmittelbar zugestimmt.

Gäste im Sommer 2016
Dr. Manoj Varma vom CSIR-NIIST in Trivandrum (Arbeitsgebiet Heusler- Legierungen) und Prof. Xinzhong Li, Harbin Institute of Technology (wasserstoffpermeable Membranen), besuchen unsere Arbeitsgruppe im August 2016.

DFG-Projekt zur eleganten Messung von Diffusionsdaten
Die zuverlässige Bestimmung von Diffusionskoeffizienten ist mit hergebrachten Methoden so aufwendig, dass sie häufig gar nicht stattfindet. In einem DFG-Projekt mit dreijähriger Laufzeit soll eine neue Methode zur Messung von Diffusionsdaten perfektioniert werden, die den Aufwand ganz signifikant verringert. Federführend im Projekt, das im August 2016 startet, ist Dr. Hannes Engelhardt.

DFG-Projekt zu Massivumwandlung
In einem dreijährigen Projekt wird eine spezielle Form der Phasenumwandlung, die Massivumwandlung, in binären und ternären Legierungen untersucht. Ziel ist es, belastbare Informationen über den Einfluss der Grenzfläche auf die Geschwindigkeit von Phasenumwandlungen zu ermitteln. Das Projekt startet im August 2016 und steht und der Leitung von Dr. Stephanie Lippmann.

Wahlen des OSIM Direktoriums
Im Juli 2016 wurde im Institutsrat das Direktorium des OSIM für eine Dreijahresperiode ab Oktober 2016 gewählt. Der Institutsrat wählte Prof. Wondraczek zum neuen geschäftsführenden Direktor, die Professoren Müller und Rettenmayr bleiben im Direktorium, Prof. Delia Brauer kommt neu dazu und Prof. Rüssel scheidet aus.

1. Promotion in 2016
Annett Seide hat im Februar 2016 ihre Promotion über Keimbildung und  Kinetik der Phasenbildung in Diffusionspaaren abgeschlossen. Sie wird ihre Begabung zum Modellieren und Simulieren in Zukunft in der Industrie pflegen.

Weitere Humboldt-Stipendiatin bei den Metallischen Werkstoffen
Dr. Irina Nizovsteva aus Jekaterinburg verstärkt unsere Arbeitsgruppe ab November 2015. Sie ist mit einem Stipendium für erfahrene Wissenschaflter der Humboldt-Stiftung ausgestattet und wird hauptsächilich mit Dr. Peter Galenko die Simulation komplexer Phänomene in Zweiphasengemischen betreiben.

Humboldt-Stipendiat bei den Metallischen Werkstoffen
Dr. Chuanjun Li aus Shanghai  hat erfolgreich einen Antrag auf ein Postdoktorandenstipendium bei der Humboldt-Stiftung gestellt. Er wird unsere Arbeitsgruppe ab Oktober 2015 für ca. 18 Monate verstärken. Er  beschäftigt sich mit dem Einfluss starker Magnetfelder auf die Gefügebildung und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Erstarrung aus der Schmelze. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Den Einfluss von Magnetfeldern auf die Seigerungsbildung besser zu verstehen.

ESA-Projekt zu Ungleichgewichtserstarrung
Die European Space Agency fördert einem Konsortium aus Deutschland (DLR Köln, FSU Jena) Frankreich (Mines-ParisTech), Spanien (CNIM-CSIC Madrid), Kanada (U Alberta) und England (U Leeds) ein dreijähriges Projekt zu Keimbildung und Ungleichgewichtserstarrung unter Schwerelosigkeit. Unser Anteil wird in der Legierungsherstellung, der Durchführung von Experimenten im elektromagnetischen Levitator und der Gefügecharakterisierung liegen. Projektbeginn ist im Herbst 2015.

Promotion in 2015
Hannes Engelhardt hat  im  September 2015 sein Promotionsprojekt mit großem Erfolg abgeschlossen. Aus den während seiner Arbeit entwickelten Ideen zur Diffusion in Temperaturgradienten ist bereits ein DFG-Antrag entstanden.

DLR-Projekt zu Glasbildung
Das DLR fördert ein dreijähriges Projekt  zur Untersuchung der Glasbildung in metallischen Legierungen ab September 2015. Das Projekt wird von Dr. Peter Galenko geleitet, federführend bearbeitet wird es von Stefanie Koch.

Gäste im Sommer 2015
Prof. Mingfang Zhu von der Southeast University in Nanjing und Prof. Xinzhong Li vom Harbin Institute of Technology besuchen unserer Arbeitsgruppe im Juli/August 2015. Es werden die Zusammenarbeiten auf den Gebieten des Temperaturgradienten-Zonenschmelzens und der Legierungsentwicklung wasserstoffpermeabler Membranen gepflegt.

DFG-Projekt zu Erstarrung und Phasengrenzen in sehr dünnen Kapillaren
Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde erneut ein Projektantrag befürwortet. In dem 3-jährigen Projekt werden Experimente zur gerichteten Erstarrung in sehr dünnen Kapillaren durchgeführt und Effekte analysiert und beschrieben, die von der Anisotropie der Grenzflächenenergie beeinflusst werden. Bei der äußerst schwierigen Befüllung der Kapillaren wird auf die Kompetenz von Prof. Markus Schmidt (OSIM/IPHT) und Chhavi Jain (IPHT) zurückgegriffen. Federführend im Projekt ist Dr. Klemens Reuther.

DFG-Nachwuchsakademie durchgeführt
In Schlitz bei Fulda wurde im Juni 2015 die Nachwuchsakademie zum Thema Thermodynamik und Kinetik durchgeführt. In der einwöchigen Veranstaltung wurden 15 Nachwuchswissenschaftler (bis max. 4 Jahre nach der Promotion) von 10 Wissenschaftlern nationaler und internationaler Provenienz zu ihren Forschungsideen beraten. Wenn die Teilnehmer ihre optimal vorbereiteten Anträge bei der DFG eingereicht haben werden, darf mit einer guten Genehmigungsquote und mit einem vergrößerten Gewicht unseres Gebietes gerechnet werden.

DFG-Projekt DaDriS
Prof. Dr. Andrea Fried und zwei weitere Mitarbeiter führen am Lehrstuhl MeWe und in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftswissenschaften ab April 2015 ein auf 3 Jahre angesetztes Projekt mit dem Titel ”Dangerous and Beneficial Drift of Standards in the Modern Working Environment" durch.

DFG-Projekt zu Thermoelektrika
Die  Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein am Lehrstuhl MeWe angesiedeltes 3-jähriges Projekt zu einem speziellen Verfahren der gerichteten Erstarrung (”seeding zone melting") mit dem Ziel, besonders effektive Thermoelektrika (Materialien, mit deren Hilfe Strom aus Wärme erzeugt werden kann) zu erzeugen. Federführend im Projekt, das am 1.4.2015 beginnt, ist Dr. Dongmei Liu.

DFG-Nachwuchsakademie gefördert
Gemeinsam mit dem Institut für Metallurgie der TU Clausthal (Prof. Rainer Schmid-Fetzer) wird dem Lehrstuhl Metallische Werkstoffe von der DFG eine Nachwuchsakademie mit dem Thema ”Thermodynamik und Kinetik" gefördert. Nachwuchsakademien sind ein strategisches und sehr selten genehmigtes Förderinstrument der DFG. Sie dienen der Stärkung wichtiger Forschungsgebiete, indem junge Wissenschaftler/-innen mit kompetenter Beratung durch internationale Experten und erfahrene Kollegen zu ihrem ersten DFG-Antrag geführt werden.

Prof. Li wieder in Jena
Prof. Xinzhong Li vom Harbin Institute of Technology verbringt im Januar und Februar 2015 wieder einige Wochen am Lehrstuhl Metallische Werkstoffe. Er führt seine Arbeiten fort, die bei seinem vorigen Besuch in 2014 begonnen worden waren. 

Zweite Promotion aus der Arbeitsgruppe MeWe in 2014 abgeschlossen
Am 6. November 2014 hat Marcel Fink seine Doktorarbeit mit großem Erfolg verteidigt - die zweite Promotion im laufenden Jahr. Mehrere weitere Abschlüsse werden in 2015 erwartet.

Prof. Alexandrov Gast in Jena
Prof. Dmitri Alexandrov aus Jekaterinburg verbringt 3 Monate als Gast in unserer Arbeitsgruppe von Oktober bis Dezember 2014. Er verstärkt den theoretisch arbeitenden Teil unserer Arbeitsgruppe und beschäftigt sich mit mathematischen Modellen zur Berschreibung dendritischen Wachstums.

Roland-Mitsche-Preis an Prof. Rettenmayr
Im Rahmen der 15. Metallographietagung in Leoben im September 2014 wurde Prof. Rettenmayr mit dem Roland-Mitsche-Preis ausgezeichnet. Dieser wird gemeinsam von der ASMET und der DGM verliehen und stellt die höchste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum auf dem Gebiet der Metallographie dar.

DFG-Projekt zur Beschreibung von Potentialsprüngen verlängert
Das im Bereich MeWe angesiedelte Projekt  ”Thermodynamik und Interdiffusion an Grenzflächen mit Potentialsprüngen” wurde um 2 Jahre verlängert.

Promotion abgeschlossen
Im Juli 2014 hat Martin Seyring sein Promotionsvorhaben mit der Verteidigung äußerst erfolgreich abgeschlossen.

Auszeichnung mit dem Ehrendoktor
Während eines feierlichen Festakts an der Universität Miskolc wurde Prof. Rettenmayr im Juni 2014 der Titel ”Doktor honoris causa" verliehen.
  
Prof. Rettenmayr, Dekan Prof. Gacsi          Blick in die Aula während des Festakts
 
DFG-Projekt zu Li-Ionen-Akkus um 3 Jahre verlängert
Das im Bereich MeWe angesiedelte Projekt  ”Phasenstabilität in Li-Legierungen für lithiumspeichernde Anodenmaterialien” wurde im Rahmen eines Auswahlkolloquiums erfolgreich verteidigt. Zitat aus der Stellungnahme der DFG-Prüfungsgruppe: Im Vorhaben ... wird ein überaus beeindruckender Zwischenbericht vorgelegt, der Zeugnis von einer hohen Kompetenz der Antragsteller gibt.

Fusion von IMT und OSI zu OSIM
Die zwei Institute der FSU, die gemeinsam den Studiengang Materialwissenschaft tragen, werden ab Oktober 2013 noch enger in Lehre und Forschung im gemeinsamen Otto-Schott-Institut für Materialforschung zusammenarbeiten. Die Profs. Rettenmayr und Müller werden der Institutsleitung angehören. Eine feierliche offizielle Eröffnung wird im November stattfinden.




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